Wie wir mit dem neuen EU-DSGVO umgehen

Ein aufgeräumtes Anforderungsmanagement als Vorbereitung für ein Gewerk

von | 10.05.2017

Gewerke sind eine tolle Sache. Man setzt Ergebnisse fest, definiert einen Soll-Zustand und jagt diesen Auftrag zum Dienstleister. Der gibt zurück, wie lange er braucht und wieviel Geld er für die Umsetzung benötigt und schon kann`s losgehen. Der Kunde muss sich dann erstmal lange Zeit keine Gedanken um die Umsetzung machen, sondern setzt sich am vereinbarten Datum mit frischgespitztem Rotstift an den Schreibtisch und führt mit dem Dienstleister die Abnahme durch. Was wurde erwartungsgemäß umgesetzt?? Haken dran, kann bezahlt werden!! Wo gibt es noch Probleme?? Nacharbeit durch den Dienstleister!! Wo haben sich die eigenen Wünsche über die Zeit weiterentwickelt?? Folgebeauftragung!! Soweit die graue Theorie.

In der Praxis läuft das leider oftmals anders und gerade der Schritt Abnahme bei Weitem nicht so klar und strukturiert ab. Da gibt es plötzlich Sätze wie „Das habe ich mir ganz anders vorgestellt“, „Das war doch eigentlich klar“, „Das habe ich ganz anders verstanden“, „das wollte ich aber mehr so und weniger so“. Ein Abnahmetermin wird so oft zum Spießrutenlauf für den Dienstleister und zur Nervenprobe für den Auftraggeber. Woran liegt das? Ein einfacher Blick in die anfangs definierten Vorgaben sollte doch reichen, jede Frage und Unklarheit bei der Abnahme auszuräumen. In viel zu vielen Fällen taugen die entsprechenden Dokumente für genau diesen Zweck nicht. Und wieder die Frage… Woran liegt das?? Als Dienstleister ist man oft heilfroh, einen Auftrag überhaupt erhalten zu haben. Die Bereitschaft, über einen nicht präzise formulierten Zielzustand der Entwicklung hinwegzusehen, ist da gefährlich groß. Und auch kundenseitig besteht gerade bei kleineren Projekten oftmals der Wunsch, möglichst rasch in die Entwicklungsphase einzutreten und möglichst wenig Zeit mit aufwändigen Spezifikationen zu „verplempern“. Schon hat man in aller Eile eine unzureichende Spezifikation zusammengezimmert von der man denkt, sie sei ausreichend. Ein Fehler, der sich in der Abnahme bitter rächen wird. Darüber hinaus ist in komplexen Systemen die Sicherstellung einer guten und vollständigen Spezifikation alles andere als einfach, das Problem der Komplexitätsbeherrschung ist nicht zu unterschätzen.

Was an der Stelle benötigt wird ist ein Dokument, das sehr präzise alle, und damit sind tatsächlich alle geforderten Eigenschaften, die im fertigen Produkt vorhanden sein sollen, gemeint, erfasst und handhabbar macht. Nachträgliche Wünsche müssen strukturiert eingewoben werden können und dabei in ihrer Entstehung nachverfolgbar sein.

Wir stellen uns an der Stelle ein Vorgehen vor, das die Wünsche und Anforderungen komplett erfasst, in eine präzise Spezifikation verwandelt und aus denselben Daten durchgehend ein Abnahmedokument erzeugt.

Auf dieses wird sich beidseitig geeinigt, noch bevor die Entwickler ihren Rechner auch nur eingeschaltet haben. Führt man sich nun vor Augen, dass viele Projekte unter einem nicht unerheblichen Zeitdruck arbeiten, muss für dieses Dreieck aus Anforderungen, Spezifikationen und Abnahmedokumenten vor allem eines gelten: Es muss mit vernünftigem Aufwand erzeugt werden können. Wir würden hier VAD 4.0 ins Spiel bringen. Welche Methode nutzt Ihr?

Lesen Sie auch Was ist VAD 4.0?

 

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