Wie wir mit dem neuen EU-DSGVO umgehen

Was ist VAD 4.0?

von | 26.09.2017

VAD ist eine von der conceptQ entwickelte Methode zur Erfassung und zum Verarbeiten von unterschiedlichen Prozess- und Projektdaten. Die Grundlagen stammen aus der „ARCWAY-Methode“, bei der bereits anhand systematischer und strukturierter Modellierung visuelle Modelle zum Erreichen des Verständnisses von der textuellen Spezifikation zur Erreichung der Mess- und Testbarkeit getrennt wurden.

Hochkomplexe IT-Strukturen möglichst grafisch, möglichst einfach und möglichst allgemeinverständlich so zu modellieren, dass das Ergebnis nicht nur in einem engen Kreis von „Eingeweihten“ diskutiert werden kann, sondern von allen Projektbeteiligten – also sowohl den hochspezialisierten Fachbereichen als auch den meist fachfremderen Management-Ebenen, das war das Ziel.

Einen wesentlichen Kern bildete hierbei bereits die „Landkartentechnik“ mit der durch Professor Wendt entwickelten Notation der Fundamental Modeling Concepts (FMC).

Diesen Ansatz fanden wir wegweisend. Wir entwickelten ihn weiter und in unzähligen durchwachten Nächten und Wochenenden entstand eine Methode, die nicht nur eine möglichst einfache Modellierung zum Ziel hatte, sondern deren konsequente Einbindung von Kategorien, Eigenschaften und Tags, die sich quer durch das komplette Modell – von der ersten Idee über das Anforderungsmanagement bis zur Realisierung und bis zur Projektabnahme zog.

Präzise Auswirkungsanalysen wurden ebenso möglich wie eine durchgängige Nachverfolgbarkeit.

Das Ergebnis begeisterte uns rasch. Wir hatten mit dem Werkzeug „ARCWAY Cockpit“ – einem Werkzeug, das ursprünglich für die durchgängige Modellierung von Prozessen und Anforderungen gebaut wurde – eine perfekte Kommandozentrale für IT-Projekte geschaffen.

Doch rasch kam die Ernüchterung. Beim Kunden brachten wir „die PS nicht auf die Straße“. Überall wurde die Notwendigkeit deutlich, die aus VAD gewonnenen Projektdaten in flexible Ausgabeformen zu bringen. Das beginnt bei der Strukturierung der Ausgabedaten und führt uns bis zur automatisierten Einbindung von stehenden Ausgabedokumenten.

Bei unserem Hauptkunden besteht – wie wohl in den meisten Großkonzernen – eine feststehende Prozessvorgabe für die Umsetzung von IT-Projekten. Diese umfasst eine riesige Menge an Dokumentvorlagen, Standarddokumenten und Vorgaben für jeden einzelnen Schritt der Projektabwicklung. Aus unserer Erfahrung in verschiedenen Fachbereichen des Kunden aber wussten wir: Niemand setzt den Prozess vorgabegetreu um. Allerorts wird modifiziert, angepasst, eingedampft. Im Ergebnis führte das zum genauen Gegenteil dessen, was gemeinhin mit Prozessvorgaben erreicht werden soll: Einem breiten Sammelsurium unterschiedlichster Vorgehensweisen und Dokumenten. Fragte man nach, wusste jeder im Projekt Verantwortliche sofort gut zu begründen, warum es unbedingt notwendig sei, an der einen oder anderen Stelle vom Standard abzuweichen. Die tatsächliche Begründung war natürlich eine andere. Die Vorgaben waren schwergewichtig, mitunter hochkomplex und gerade in kleinen Projekten mit einem vernünftigen Aufwand kaum umsetzbar.

Hier setzten wir mit VAD 4.0 an.

Was wäre, wenn wir den Fachbereichen eine Methode an die Hand gäben, die nach einer einmaligen Erfassung der Projektdaten möglich machte, automatisiert alle geforderten Dokumente „auf Knopfdruck“ zu produzieren. Änderungen im eigenen Vorgehen würden sofort berücksichtigt und automatisch an allen Stellen, in der sich Auswirkungen andeuteten, geändert.

Ein neues durchgehend angepasstes Dokument könnte „stande pede“ neu erstellt werden. Der Ehrgeiz ging so weit, dass das erstellte Dokument keinerlei redaktionellen Aufwand mehr bedürfte. Zeilenumbrüche und das automatisierte Drehen und Schneiden von Grafiken waren nur einige der Hürden, die zu nehmen waren. Der Projektverantwortliche sollte nur noch den Drucker einschalten müssen und würde sofort das fertige Dokument in der Hand halten.

Die eigentliche Motivation dabei ist allerdings nicht, lediglich dem Prozess mit druckfertigen Dokumenten gerecht zu werden, sondern die Projektdaten so zu erfassen, dass sie transparent und zielführend zum Projekterfolg beitragen. Die Dokumente bilden quasi einen Nebeneffekt, da die strukturierte Modellierung und Erfassung der Daten die Basis für die Nachverfolgbarkeit, die Impact-Analysen, die Spezifikations- und Abnahmedokumente bis hin zur Qualitätssicherung darstellen. Das klare durchgängige Modell ist und bleibt der Schlüssel für hochqualitative Projekt- und Systembeschreibungen.

 

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Bildquelle: conceptQ

 

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